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Kolumbarium Friedhof Meisenhard Olten

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Situation auf dem damaligen städtischen Friedhof prekär. Die Stadt entschloss sich, einen neuen Friedhof anzulegen. Dieser wurde durch das Büro von Arx und Real geplant und 1917 durch die Stadt Olten eingeweiht. Das Konzept entsprach dem eines Waldfriedhofs. In der Folge wurde neben den Gräberfeldern auch ein erstes Kolumbarium 1932 erstellt.

Im Jahr 1955 gewann Hans Zaugg Architekt BSA SIA den “Gestaltungswettbewerb Friedhof Meisenhard“. Während mehreren Jahren wurden verschiedene konzeptionelle Anpassungen erstellt. Von Seiten des Feuerbestattungsvereins kam das Verlangen nach weiteren Urnenanlagen. Nach verschiedenen Studien des Architekturbüros Zaugg/Schibli wurde 1988 der Kreuzgangähnliche Umgang mit den gedeckten pyramidenförmigen Urnenhügeln verwirklicht.

Nach verschiedenen Ausbauetappen konnte im Jahre 2009 die Planung für den Endausbau der Anlage der Architektengemeinschaft Peter Schibli und Architektengruppe Olten AG erteilt und innert kurzer Bauzeit erstellt werden. Damit hat die Stadt Olten nun auf lange Zeit genügend Urnennischen und die Anlage fügt sich sorgfältig in die erhaltenswerte Parklandschaft dieses einzigartigen Friedhofs ein.

Bauherr:
Baudirektion der Stadt Olten

Auftrag:
Architektur in Zusammenarbeit mit Peter Schibli Architekt ETH Olten

Realisierung:
Februar 2010 bis August 2010