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Villa Erica, Nebikon

1. Rang Projektwettbewerb “Neubau Villa Plus“

Die Stiftung Villa Erica fördert Menschen in ihrer schulischen, beruflichen sowie sozialen Entwicklung. Das Ziel besteht darin, die Jugendlichen und Erwachsenen zu unterstützen, um sie für eine selbständige, eigenverantwortliche Lebensgestaltung zu befähigen.

Der Neubau soll „Leben, Werken, Wohnen und Wohlfühlen“ beinhalten. Bei der Baurealisation ist darauf Rücksicht zu nehmen, dass der Neubau grösstenteils von Psychisch beeinträchtigen Menschen genutzt wird. Des Weiteren befinden sich in naher Umgebung Denkmal Geschütze Bauten und geschützte Naturobjekte. Das Raumprogramm beinhaltet unteranderem folgende Punkte: Auto-Einstellhalle 15 PP, Werkstatträume, Produktionsräume, Wohnungen, Büros

Projektidee

  • Respektvoller Umgang mit den geschützten Bauten 
  • Eindeutige Erschliessung von der Bahnhofstrasse, Gemeinsamer Aussenraum 
  • hohe Flexibilität im Grundriss, freie Nutzungsdispositionen in den Geschossen 
  • Skelettbau mit Stützen und Flachdecken, gleichen Geschosshöhen 
  • Erweiterungsmöglichkeiten in der Gebäudehöhe und der Gebäudelänge

Bauherr:
Stiftung für sozialtherapeutische Arbeit Villa Erica, Nebikon

Auftrag:
Architektur und Bauleitung

Projektierung: 
März 2016 bis Dezember 2016

Realisierung:
Januar 2017 bis März 2018

Geschossfläche:
1‘560 m2

Bauvolumen:
5‘320 m3

Gasthof Sonne, Kaiseraugst

Gasthof Sonne Kaiseraugst

Der Gasthof zur Sonne liegt an einem markanten Ort des Dorfkernes von Kaiseraugst. Das behäbige Gebäude steht unter kommunalem Schutz. Zur Liegenschaft gehören noch ein Dreifamilienhaus aus den Fünfzigerjahren und ein Parkplatz. In unmittelbarer Nachbarschaft steht ein weiteres denkmalgeschütztes Bauernhaus mit Wohnteil und Scheune.

Das Wirtepaar will die Liegenschaft verkaufen. Die Lage in der Ortskernzone legt es nahe, zuvor eine Arealentwicklungsstudie zu erarbeiten. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden, der Denkmalpflege und der Kantonsarchäologie.

Das Ergebnis dieser Studie ist ein für die Baueingabe taugliches Bauprojekt. Das Dreifamilienhaus wird abgebrochen und durch ein grösseres Mehrfamilienhaus ersetzt. Der Gasthof wird in seiner Substanz beibehalten, jedoch ausgekernt, um drei Wohnungen aufzunehmen.

Reizvoll ist die Volumetrie der beiden Baukörper, die zusammen mit dem Bauernhaus ein ausgewogenes Zusammenspiel von Freiflächen, Gassen und charakteristischen Bauten ergibt.

Auftraggeber:
Vera und Oskar Müller, Gasthof zur Sonne, Kaiseraugst

Architektur:
Architektengruppe Olten AG

Arealentwicklung:
2013 bis 2016 

Bauprogramm:
9 Wohnungen 3 1/2 bis 5 1/2 Zimmer; Einstellhalle mit 17 Plätze im UG

Realisierung:
Vorgesehen 2017 - 2018

Kreisspital Muri

Erweiterung und Aufstockung Haus 1

Das Haus 1 wird gegen Nord-Osten erweitert. Zusätzlich wird der bestehende Trakt um ein Stockwerk aufgestockt. Die Verbindungshalle im Anschluss zum Haus 2 wird gegen Süd-Osten mit einer Bürospange 1. OG bis 3. OG ergänzt.

Nach diesen Erweiterungen und Ergänzungen wird das bestehende Haus 1 vom 1. UG bis 2. OG umgebaut.

Das Haus 1 ist während allen Bauphasen in Betrieb. Der Bauperimeter wird so gut wie möglich von den in Betrieb stehenden Abteilungen getrennt und Teilweise sind Inselbaustellen notwendig. In allen Phasen wird besondere Rücksicht auf den Spitalbetrieb genommen.

Nutzungen nach Bauvollendung:

  • 2. UG: Haustechnik
  • 1. UG: Ver- und Entsorgung, Zentralsterilisation
  • EG: Notfallstation, Radiologische Diagnostik
  • 1. OG: Operationsabteilung
  • 2. OG: Wöchnerinnen, Gebärabteilung
  • 3. OG: Interdiziplinäres Ambulatorium, Arztdienst Medizin, Chirurgie
  • 4. OG: Haustechnikzentrale / Rückkühler

Bauherr:
Spital Muri AG

Auftrag:
örtliche Bauleitung

Realisierung:
Januar 2015 bis Dezember 2018

Geschossfläche:
5‘300 m2

Bauvolumen:
23‘000 m3

Carrosserie- und Lackcenter, Safenwil

Die Verantwortlichen vom Emil Frey Autocenter Safenwil wollen ein neues Carrosserie- und Lackcenter (Unfallcenter) auf dem Werkareal Nord erstellen. Die internen Prozesse und Abläufe sind optimal zu planen.

Grundsätzlich bestimmt die innere Organisation und die optimalen Abläufe die Grösse des Bauwerkes. Es soll ein funktionales Gebäude entstehen mit möglichst wenig Stützen im Innenraum. Die bauökologischen Aspekte wie Energieverbrauch (Dämmstärken, PV-Anlage, Nutzung Regenwasser vom Dach etc.) sind in die Planung miteinzubeziehen.

 

 

Bauherr:
Kalono Immobilien AG, Safenwil

Auftrag: 
Generalplanung

Projektierung:
ab Oktober 2015 

Realisierung:
August 2016 bis August 2017

Geschossfläche:
6‘255 m2

Bauvolumen: 
32‘990 m3

Interkantonales Feuerwehr-Ausbildungszentrum, Balsthal

Ersatzneubau Gebäude F

Das bestehende Gebäude F wird abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Dieser beinhaltet Schulungs- und Sitzungsräume sowie eine Aula mit ansteigender Bestuhlung.

Nach einem schwierigen Rückbau des bestehenden Verwaltungsbaues der ehemaligen Von Roll AG mit etlichen Schnittstellen zu andern Gebäuden und Infrastrukturbauten, wird der Neubau in der Mitte des grossen Ausbildungsareals realisiert.

Wegen des stark zerklüfteten Untergrundes wurde die Fundation mittels über 80 Mikropfählen erstellt.

Die Wände im Erdgeschoss sowie in den beiden Obergeschossen sind wegen den grossen Spannweiten und zur Stabilisierung des gesamten Baukörpers aus Beton.

In den grössten Deckenfeldern werden, um eine Gewichtsreduktion zu erzielen, Cobiax-Elemente eingebaut.

Im Spätsommer 2017 soll der Bau durch die Feuerwehren der beiden Betreiberkantone Solothurn und Basellandschaft in Beschlag genommen werden. Die grosse Tunnelübungsanlage, auch durch ausländische Feuerwehren benutzt, wird von der vorzüglichen Infrastruktur ebenfalls profitieren können.

Bauherr:
Interkantonales Feuerwehr-Ausbildungszentrum
Industriezone Klus
4710 Balsthal

Auftrag:
Örtliche Bauleitung

Realisierung:  
Mai 2016 - September 2017

Geschossfläche: 
1'600 m2

Bauvolumen:
6'000 m3